Berliner Polizei setzt auf Berliner Nachtsicht- und Wärmebildtechnik

Berliner Polizei setzt auf Berliner Nachtsicht- und Wärmebildtechnik

MCX des SEK-Berlin
Die intuitive Bedienung ermöglicht eine schnelle Überführung in die Einsatzbereitschaft

Die Berliner Andres Industries AG hat mehrere Ausschreibungen für Nachtsicht- /Wärmebildbrillen und Zielgeräte der Berliner Polizei gewonnen. Aktuell werden nun die ersten Geräte ausgeliefert. Für unterschiedlichste Einsatzzwecke wurden Geräte der Serien TigIR- und PumIR für die Montage auf Waffen, sowie TILO zur Befestigung am Einsatzhelm zum Einsatz als Wärmebildbrille beschafft.

Erstmals kommt hier auch die PumIR-Serie in größerer Zahl zum Einsatz. Das Gerät zeichnet sich dadurch aus, dass es auch vor einem Reflexvisier, sowohl mit- als auch ohne nachgeschalteten Magnifier eingesetzt werden kann. Außerdem ist es möglich, die Entdeckungsreichweite mithilfe der optional vorgeschalteten Afocallinse von 2000m auf 4000m zu erhöhen, ohne dass hierfür die Ablage korrigiert werden müsste.

PumIR mit der 2x Vorsatzlinse erhöht sich die Reichweite auf bis zu 4km.

Die Geräte werden von dem Berliner Unternehmen in der Deutschen Hauptstadt nicht nur entwickelt, sondern auch vor Ort gefertigt. Dabei findet ein intensiver Austausch zwischen Nutzern und Entwicklern statt, der eine wichtige Voraussetzung für die innovativen Produktentwicklungen des Unternehmens bildet. Die Wärmebildtechnik des Unternehmens gilt sowohl beim Militär, als auch bei Spezialeinheiten der Polizei als führend, hinsichtlich ihrer Kompaktheit und des niedrigen Gewichts.

Bei Regen und Nebel

Mit steigender Thermalauflösung verbessert sich die Bildqualität und die Erkennungsreichweite erheblich. Die neuesten Varianten von TigIR, TILO, und PumIR haben eine Thermalauflösung von <15mK, die besondere Vorteile bei schlechten Sichtbedingungen verschafft. Sie sind damit bisher einzigartig im westlichen Militärbündnissystem.

Auch Nachtsichttechnik wird geliefert
Die besonders leichte (93g) und stabile Brücke wurde für das Berliner SEK entwickelt.

Hier setzt das Berliner SEK auf Flexibilität und Ausstattung aller Einsatzkräfte. So können die gelieferten Monokulare von Typ Mini-14 mit einer besonders leichten Brücke zur binokularen Anwendung verbunden werden, was im Einsatz erhebliche Vorteile, gerade bei der Orientierung in engen Innenräumen bietet, da ein dreidimensionales Sehen möglich ist.