Zwei Soldaten und ein Polizist gehen weg, der Kamera mit dem Rücken zugewandt.

Über Andres Industries

Durch die intensive Kooperationen mit Spezialkräften weltweit gewährleisten wir nicht nur die Konformität unserer Produkte mit höchsten Standards, sondern auch deren optimale Anpassung an die spezifischen Anforderungen im Einsatz. Diese partnerschaftliche Beziehung ermöglicht es uns, hochwertige Nachtsichttechnik zu entwickeln, die den strengen Vorgaben und Erwartungen der Einheiten in jeder Hinsicht gerecht wird.

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Die Wurzeln der Andres Industries AG gehen auf das Jahr 1999 zurück, als Dr. Björn Andres, Gründer und Vorstand, während seines Studiums eine robuste Hülle für seinen Handheld entwickelte. Anfänglich war die Eigenkonstruktion nur im engen Freundeskreis verbreitet, im Jahr 2006 erfolgte bereits die Umwandlung des mittlerweile fest etablierten Unternehmens in eine Aktiengesellschaft, die seitdem unter dem Namen Andres Industries AG bekannt ist. Mit dem Jahr 2012 erfolgte eine bedeutende Neuausrichtung, bei der der Schwerpunkt auf Wärmebildtechnik gelegt wurde. Das Ziel dieser strategischen Entscheidung bestand darin, das Unternehmen unabhängiger von den Entwicklungen auf dem EDV-Markt zu machen. Diese Umstellung markierte einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte der Andres Industries AG, und seither hat das Unternehmen seine Position im Bereich der Wärmebildtechnik weiter ausgebaut.

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2012

Einstieg in den Bereich Wärmebildtechnik mit der TIMRO-640 Wärmebildbrille

2017

Markteinführung der kleinsten Wärmebildbrille der Welt: TILO

Erstmals Ausstattung deutscher Polizeieinheiten

Zweite Kapitalerhöhung

2018

Gesamtumsatz des Unternehmens steigt um 80%

2019

Wärmebildumsatz erstmals höher als alle anderen Produktgruppen zusammen

2020

Markteinführung TigIR

Militäreinheiten starten erste Erprobungen von TILO und TigIR

Gesamtunternehmensumsatz steigt um 50%

Bezug der neuen Niederlassung, Ausbau der Produktionskapazitäten

2021

Militärprojekte treten in den Vordergrund, Gesamtunternehmensumsatz steigt um 50%

Europäische Streitkräfte bestellen TigIR und TILO zur Erprobung und für Pilotprojekte

2022

Immer mehr Erprobungen werden erfolgreich abgeschlossen und münden in Bestellungen

Sicherheitspolitische Lage führt zu erheblicher Erweiterung der ursprünglich anvisierten Bestellmengen

Militärprojekte bilden mittlerweile den Großteil der Neuaufträge

Massiver Ausbau der Produktionskapazitäten

Umsatzerwartung ca. 75% höher als im Vorjahr

Es dauerte Jahre, bis die ersten Wärmebildgeräte einen nennenswerten Teil zum Gesamtumsatz beitragen konnten. Währenddessen wurde immer weiter daran gearbeitet, die Wünsche der professionellen Kunden - in den ersten Jahren hauptsächlich Spezialeinheiten der Polizei – mit höchster Präzision in vorhandenen und neuen Entwicklungen umzusetzen. Nachdem dies mit der TILO – der bis heute kleinsten Wärmebildbrille der Welt – gelungen war, nahm das Geschäft schnell an Fahrt auf. 2019 fiel der Umsatz im Wärmebildbereich erstmals höher aus als der aller anderen Produktlinien zusammen.

Die im Jahr darauf erfolgte Einführung des TigIR führte zu einem erneuten Wachstumsschub für AIAG. Hierbei handelt es sich um ein Vorsatzgerät, welches eine überdurchschnittliche Reichweite mit einer bisher unerreicht kurzen und leichten Bauform verband. Der Erfolg des TigIR beruht darauf, dass viele NATO-Streitkräfte planen, ihre vorhandenen Maschinengewehrbestände in den nächsten Jahren mit Wärmebildtechnik nachzurüsten. Hierfür sind technisch bedingt nur besonders kurze Wärmebildgeräte wie TigIR oder TILO geeignet. Obwohl bisher nur Erprobungs- und Pilotmuster an die vor allem in Osteuropa beheimateten Abnehmerstaaten verkauft wurden, erfährt das Unternehmen seit 2020 ein Wachstum von jährlich 50%. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass in der Zusammenarbeit mit den militärischen Beschaffungsstellen besonderer Wert daraufgelegt wird die individuellen Bedürfnisse und Anregungen der jeweiligen Streitkräfte zu berücksichtigen und diese schließlich von unseren Entwicklungsteams in bereits vorhandene oder neue Produkte integriert werden.

Ein maßgeschneidertes Vorgehen, das sich auch auszahlt. Von einem derzeitigen Standpunkt aus betrachtet, scheinen alle aktuellen Projekte zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen. Noch darüber hinaus: Nicht zuletzt aufgrund der sich in den letzten Monaten zuspitzenden sicherheitspolitischen Lage, wollen einige Abnehmer ihre bestellte Stückzahl an Wärmebildbrillen und Vorsatzgeräten um ein Vielfaches von dem erhöhen, was ursprünglich geplant war.

Dem aktuelle Firmenwachstum vorausgreifend, wurde bereits 2020 ein modernerer und größerer Unternehmensstandort in Berlin Lichtenberg bezogen. Hier findet sich neben den nötigen Systemen zur Qualitätskontrolle auch ein ausreichend großer Reinraum für sterile Feinarbeiten. Eine Kapazitätserhöhung im größeren Rahmen stellt somit kein Hindernis dar und AIAG kann auch weiterhin hochkomplexen Geräte in eigenen Produktionsstätten fertigen. So bleibt es weiterhin das erklärte Ziel des Unternehmens, nicht nur in Deutschland die modernsten Wärmebildgeräte zu entwickeln, sondern diese auch in Berlin zu fertigen.

Das Unternehmen kann hierfür auf eine wachsende Zahl von motivierten und kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zurückgreifen. Auch wenn die aktuell eingehenden Projekte mit einem in der bisherigen Firmengeschichte unvergleichlich hohen Personalbedarf verbunden sind, sieht der Vorstand der Andres Industries AG zuversichtlich in die Zukunft. Erst vor kurzem wurde erfolgreich ein Integrationsprogramm für ukrainische Angestellte begonnen und das Unternehmen befindet sich in der Lage überdurchschnittlich hohe Gehälter für seine Leistungsträger zu zahlen.

Angesichts unserer selbstgesetzten Ansprüche ist das auch notwendig. Mit dem Ziel die Grenzen des Möglichen wieder ein Stück weit in die Zukunft zu verschieben, sollen bereits im nächsten Jahr mindestens zwei neue Wärmebildgeräte auf den Markt kommen. Bei einem Rückblick auf die bisherigen Firmenlaufbahn sowie auf die aktuellen Marktprognosen ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass dieser Trend eines beschleunigten Unternehmenswachstums in den kommenden Jahren anhalten wird.