Andres Industries unterstützt humanitäre Rettungseinsätze im Osten der Ukraine

Andres Industries unterstützt humanitäre Rettungseinsätze im Osten der Ukraine

Das Berliner Unternehmen Andres Industries AG spendet persönliche Schutzausrüstung an humanitäre Hilfsorganisation in Kherson. 

 

Kherson/Berlin, 26.09.2023:

Die im Südosten der Ukraine gelegene Stadt Kherson ist seit der Rückeroberung durch ukrainische Kräfte im November vergangenen Jahres Frontstadt. Die Region hat jüngst durch die Zerstörung des Kachowka Staudamms im russisch besetzten Teil von Kherson eine zusätzliche Belastung erfahren, als die Fluten des Flusses Dnepr zahlreiche Gebiete auf dem Weg in Richtung Schwarzes Meer überschwemmten. 

Empfänger der Lieferung sind die "Kherson Volunteers", ein Verbund verschiedener Hilfsorganisationen, welche sich aus ukrainischen und internationalen Rettungskräften zusammensetzen und welche sich auf lebensrettende Einsätze in den überfluteten Gebieten der Frontstadt spezialisiert haben.  

„Zwar ist das Hochwasser mittlerweile zurückgegangen, doch das gilt nicht für den anhaltenden russischen Artilleriebeschuss von der anderen Seite des Flusses.“, berichtet Mackenzie, einer der kanadischen Freiwilligen, die seit Kriegsbeginn in der Ukraine aushelfen. Trotz Dauerbeschuss setzen sie ihren Einsatz fort, um Menschen in Not zu helfen und die brüchige Infrastruktur aufrecht zu erhalten. 

Als sich die Situation in der Ukraine zuspitzte, hat der Berliner Hersteller sein eigentlich eingestelltes Ballistik-Segment wieder aufgestockt. „Für genau solche Situationen wollten wir vorbereitet sein“, so Firmenvorstand Dr. Björn Andres. 

„Besonders groß ist das Leid, wenn die Zivilbevölkerung betroffen ist. In solchen Fällen können wir mit Nachtsichttechnik nur bedingt aushelfen. Aber bei persönlicher Schutzausrüstung sieht das natürlich anders aus. Ein Helm oder Plattenträger schützt Soldaten und Zivilisten gleichermaßen.“ 

Insgesamt 50 ballistische Schutzhelme der Klasse (NIJ Level IIIA) schickt das Unternehmen nach Kherson. Damit soll auch ein Zeichen gegen den „Trend“ der Normalisierung des Krieges und vor allem gegen das Vergessen gesetzt werden.  

 

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